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We offer a broad range of final theses, if you are interested please contact us.



Möglichkeiten der Fernerkundung zur Analyse urbaner Grünstrukturen am Beispiel der Stadt München 

Seit 2015 liefert Sentinel-2 im Rahmen des Europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus multispektrale Satellitenbilder in 10 Spektralkanälen im Wellenlängenbereich von 443 bis 2190 nm und einer räumlichen Auflösungen von 10 oder 20 m pro Pixel. Hierdurch bieten sich neue Möglichkeiten in der Fernerkundung gegenüber dem bisherigen Erdbeobachtungsprogramm Landsat.

Im Rahmen der Masterthesis soll der Frage nachgegangen werden, welche Möglichkeiten sich hierdurch zur Analyse urbaner grüner Infrastruktur bieten und welche planerischen Schlussfolgerungen sie zulassen. Hierzu sollen verschiedene Methoden zur Bildklassifizierung (überwacht/unüberwacht) für die Stadt München exemplarisch durchgeführt werden. Weiterhin sollen sie hinsichtlich ihrer quantitativen und qualitativen Aussagekraft überprüft und Möglichkeiten zur räumlichen Analysen (Zustand, Verteilung, und Konnektivität von Stadtgrün) erprobt werden.

GIS-Kenntnisse werden hierzu zwingend vorausgesetzt.

Betreuung: Werner Rolf begleitet die Abschlussarbeit inhaltlich und unterstützt räumliche Analysen mit dem Geographischen Informationssystem ArcGIS; Dr. Bernhard Förster bietet Unterstützung bei der Aufbereitung und Analyse der Fernerkundungsdaten Sentinel-2 mit entsprechender Analysesoftware an (z.B. Geomatica).



Angebote von Abschlussarbeiten (Master und Bachelor) in Kooperation mit der Nationalparkverwaltung - Sachbereichsleitung Regionale Entwicklung

Folgende Themenangebote werden in Kooperation mit dem Nationalpark Schwarzwald angeboten: 

Themenkomplex: Ökonomische Effekte und Ökosystemdienstleistungen

Wie lassen sich die Auswirkungen von Nationalparks (NLP) und Großschutzgebiete (GSG) erfassen, bewerten und darstellen? Neben der Untersuchung regionalwirtschaftlicher Effekte des Tourismus, sollen weitere positive Auswirkungen im Vordergrund stehen, wie z.B. weiche Standortfaktoren. Eine kritische Reflektion reiner ökonomisch orientierter, monetärer Ansätze sowie Berücksichtigung von Alternativen sind ausdrücklich erwünscht. Mögliche Themen sind:

  • Methoden zur Erfassung der ökonomischen Effekte von NLP/GSG (L/S)
  • Nicht-monetäre Methoden zur Erfassung der positiven Auswirken von NLP/GSG (L/S)
  • NLP/GSG und ihre ökonomischen Effekte über den Tourismus hinaus (L/S)
  • NLP/GSG als Standortfaktor für die umliegende Wirtschaft und Unternehmen (L/P/S)
  • Kulturelle Ökosystemdienstleistungen von NLP/GSG (L/S)
  • Sozio-ökonomisches Monitoring in NLP/GSG: Komponenten und Erfahrungen (P/S)

Themenkomplex: Besuchermanagement

Welche Möglichkeiten gibt es um das Besucheraufkommen zu erfassen und die Besucher zu lenken. Im Nationalpark Schwarzwald liegen Daten zum Besucheraufkommen vor mit denen man auch entsprechend arbeiten kann. Traditionell wird in NLP/GSG das Besucheraufkommen mit Hilfe von technischen Zählgeräten (z.B. Lichtschranken, sensorischen Matten) oder durch händische Zählungen ermittelt. Daher können auch neue Möglichkeiten moderner Informations- und Kommunikations-technologien für das Besuchermonitoring und auch die Besucherlenkung betrachtet werden?

Der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien für die Besucherzählung und deren Routenverlauf in NLP/GSG, mit Fokus auf Erhebungsmethoden vor Ort (z.B. GPS tracker, Apps) und/oder Onlineverfahren (z.B. Beteiligungsverfahren GIS) (L/S)

  • Von den Rohdaten zu Besucheraufkommen – Methoden und Rechenschritte (L/P/S)
  • Besucherlenkung in NLP/GSG (L/P/S)
  • Akzeptanz und Effektivität von Besucherlenkungsmaßnahmen in NLP/GSG (L/P/S)
  • Der Besuch eines NLP/GSG als geformtes Besuchserlebnis (L/P) 

L = Literaturüberblick und Erarbeitung eines möglichen konzeptionelles Rahmenwerks
P = Primärdatenerhebung und Datenanalyse, z.B. eigener Fragebogen
S = Sekundärdatenanalyse, z.B. vorhandene Datensätze, vorliegende Untersuchungen, Berichte.

Ansprechpartner/Betreuung: die Abstimmung des Themas und Betreuung der Arbeit erfolgt durch Werner Rolf, zusammen mit Dr. Dominik Rüede vom Nationalpark (Zuständigkeitsbereiche: Regionale Entwicklung, Besucher- und sozioökonomisches Monitoring).