Grüne Stadt der Zukunft – klimaresiliente Quartiere in einer wachsenden Stadt


Klimawandel und Bevölkerungszunahme stellen die Stadt München vor besondere Herausforderungen. Lokale Extremwetterereignisse, die zu Hitzestress und Überflutungen führen können, steigen in Intensität und Häufigkeit, gleichzeitig wächst die Bevölkerung sehr stark. Das Projekt Grüne Stadt der Zukunft hat das Ziel, integrierte Lösungsansätze zum Umgang mit den Herausforderungen Klimawandel und Nachverdichtung in München zu entwickeln und zu erproben, wie sich diese in der Stadtplanung umsetzen lassen.

Im Fokus stehen ausgewählte Münchner Quartiere, die mit dem Zielkonflikt zwischen Grünflächen- und Wohnraumbedarf konfrontiert sind. Ein interdisziplinäres Forschungsteam aus 5 Arbeitspaketen untersucht in diesen Reallaboren, wie die Anforderungen der Klimaanpassung in den verschiedenen Planungsebenen und -prozessen verankert werden können. Vor diesem Hintergrund werden die mikroklimatische Wirkung grüner Infrastrukturmaßnahmen modelliert und sozioökonomische Analysen zur Gestaltung von urbanem Grün mit verschiedenen Akteursgruppen durchgeführt.


 

Forschungsfragen

  • Welche Faktoren und Instrumente greifen in Planungsprozessen für die Umsetzung grüner Infrastrukturen?
  • Welche Regulationsleistungen erbringt grüne Infrastruktur (GI) für Klimaanpassung und Klimaschutz?
  • Wie können der Flächenbedarf für grüne Infrastruktur und der Wohnraumbedarf aus Sicht verschiedener Zielgruppen miteinander vereinbart werden?
  • Welche Hemmnisse können eine Umsetzung grüner Infrastrukturmaßnahmen beeinträchtigen und wie lassen sich diese reduzieren?

 

Projektförderung und Laufzeit:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (Förderungskennzeichen 01LR1727A)

01.10.2018 bis 30.09.2021

 

Koordination:

Technische Universität München- Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung

 

Kooperationspartner:

 


Weitere Informationen

Kontakt: Prof. Dr. Stephan Pauleit, Sabrina Erlwein, Andrea Skiba